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Monat: Oktober, 2016

Berlin bekämpft die linke Szene – doch liegt das Gefahrenpotential für Berliner Bürger nicht andernorts?

Die Meldung erschien nur kurz in den Medien und verschwand recht schnell wieder aus den Online-Nachrichten-Portalen, obwohl sie größere Beachtung verdient. Am vergangenen Mittwoch, dem 26. Oktober 2016, hat ein Großaufgebot der Berliner Polizei mit 139 Beamten, so Informationen des Berliner Tagesspiegels, linke Hausprojekte an verschiedenen Orten der Bundeshauptstadt durchforstet. Zwar sei es bei dem Einsatz, der schon in den frühen Morgenstunden begann, nicht darum gegangen, Personen festzunehmen, sondern Beweismittel im Zusammenhang mit staatsgefährdenden Aktivitäten aus dem linken Milieu zu sichern, doch handelt es sich zweifellos um eine Maßnahme, Links-Aktivisten einzuschüchtern.

Anderen Medienberichten zufolge habe die Aktion im Zusammenhang mit Krawallen rund um das berüchtigte Haus in Rigaer Straße 94 gestanden, die im Januar des Jahres stattfanden, und zwar nachdem das Haus durch Einsatzkommandos gestürmt worden war. Vorausgegangen war eine vorgebliche Attacke auf einen Polizeibeamten durch Personen der Hausbesetzerszene.

Doch ist es tatsächlich diese Szene, die ernstzunehmenden Landfriedensbruch begeht und dadurch eine Gefahr für ein harmonisches Miteinander in der Metropole darstellt? Oder geht es unter dem genannten Vorwand eher darum, gegen die linke Szene an sich vorzugehen? Weil sich ihre Mitglieder systemkritisch präsentieren, weil sie Rückgrat besitzen und ihr Fähnchen nicht mit jedem Wechsel der Windrichtung umdrehen? Weil Rückgrat in einer Merkel-Regierung ein Unding darstellt, weil Idealismus und soziales Engagement als Gegenentwurf einer auf Macht ausgerichteten Regierung betrachtet werden?

Kontraste polarisieren eine Gesellschaft, Kontraste entstehen, wenn Gegensätze aufeinandertreffen. Eliminiert man unerwünschte Gegenströme, erzeugt man dadurch einen unauffälligen Einheitsbrei, der sich einfacher kontrollieren lässt. Eine Grundlage, die für erfolgreiche Machtpolitik unerlässlich ist. Ein wahrer Sozialstaat hingegen fördert die Vielfalt, zu der auch abweichende Lebensentwürfe gehören müssen.

Wird der Extremismus durch Rechts mehr oder weniger geduldet, der linke Gegenentwurf jedoch rigoros bekämpft, muss sich eine Landesregierung, muss sich eine Bundesregierung mit dem Vorwurf konfrontieren lassen, sich selbst eher dem rechten Spektrum zugehörig zu fühlen.

Beinahe wöchentlich wird von bundesweiten Angriffen aus Fremdenfeindlichkeit auf Flüchtlingsunterkünfte berichtet; die rechtsextremistische Pegida darf ungehindert mit Tausenden im Gefolge demonstrieren, die nicht minder rechte AfD wird als legale Partei akzeptiert, staatsfeindliche und dem Nationalsozialismus nahe stehende Reichsbürger erscheinen in der öffentlichen Wahrnehmung eher als Kuriosum am Rande. Antifa ist zunehmend Schimpfwort für  vorgebliche Unpersonen und Staatsfeinde. Bei kritischer Nachfrage verweist beispielsweise die Stadt Berlin gerne auf ihre Machtlosigkeit und den Mangel an Polizeikapazitäten, auch dann, wenn zum Beispiel von etablierten Mafia-Strukturen in der Spree-Metropole die Rede ist oder Kritik an der florierenden Crystal-Meth-Szene der Bundeshauptstadt aufkommt. Doch das kriminelle bürgerliche Milieu stellt nun einmal immerhin eine potenzielle Wählergruppe für konservative Parteien dar. Ein Vorzug, den die linke Hausbesetzer-Szene eben nicht vorweist. Tritt gerade also ausgerechnet sie in Erscheinung, werden Kapazitäten, die vorgeblich nicht existieren, plötzlich doch mobil gemacht. Hundertschaften in Uniform stehen stehen auf einmal zur Verfügung, konnten sich offenbar aus einem metaphysischen Nichts manifestieren, sind allzeit bereit, gegen das asoziale Links-Gesindel mit aller Polizeigewalt vorzugehen.

Berlin darf sich nicht selbst demontieren, denn die linke Szene hat seit jeher einen festen Platz in der Stadt, hat sie nicht nur maßgeblich geprägt, sondern ist sogar hauptverantwortlich dafür, dass die Hauptstadt an der Spree das Attribut Weltmetropole für sich beanspruchen darf.

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Pfarrerin Angela Merkel fordert mehr christliche Weihnachtslieder

Deutschland goes crazy, und an der Spitze des Irrsinns thront die religiös vollkommen durchgeknallte Kanzlerin. Schon anlässlich einer Ehrendoktorverleihung im vergangenen Jahr äußerte sich Merkel im religiös spirituellen Wahn und mahnte, man möge doch das Pfingstfest wieder deutlicher ehren.

Auf einem Sonderparteitag der CDU in Wittenburg legt die ganz offenbar intellektuell nicht mehr zurechnungsfähige Kanzlerin nun nach. Man kann nur hilflos den Kopf schütteln und sich laut fragen: Ist das noch eine Bundeskanzlerin, oder kann das weg?

Gemäß diverser Medienberichte (http://www.n-tv.de/politik/Merkel-nennt-AfD-Nein-Sager-Partei-article18913646.html) thematisierte Merkel die zunehmende Angst in der deutschen Bevölkerung vor dem Islam. Anlass war ihre Kritik an der AfD, die sie zuvor als Nein-Sager-Patei zurecht gewiesen hatte.

Nun erläutert die scheinbar völlig verrückt Gewordene auf dem deutschen Kanzlerthron, wie ihrer Ansicht nach gegen Ängste vor fremdländischem Kulturgut vorgegangen werden solle. Nämlich mit noch mehr christlich-religiösem Fanatismus, als er ohnehin in vielen Teilen des Landes schon überhand nimmt.

„Wieviel christliche Weihnachtslieder kennen wir denn noch und wieviel bringen wir denn unseren Kindern und Enkeln noch bei?…Dann muss man eben mal ein paar Liederzettel kopieren und einen, der noch Blockflöte spielen kann (…) mal bitten.“ Berichten zufolge bricht hernach sogar unter den schwarz-konservativen Parteigenossen herzliches Gelächter aus. Merkel, der Comedy-Star, Merkel, die Ironische, die Zynische? Nein, um alles in der Welt, nein, Merkel die Irre! Und um Zweifel an ihrem wahrhaftigen Irrsinn gar von vornherein im Keime zu ersticken, fügt sie munter hinzu: „Ich meine das ganz ehrlich. Sonst geht uns ein Stück Heimat verloren“.

Hier kann man nur noch hilflos den Versuch unternehmen, sich analytisch in die offenkundig aus den Fugen gerutschten Hirnwindungen der deutschen Bundeskanzlerin hineinzuversetzen. Wer Merkel nur einmal gehört oder gesehen hat, zweifelt nicht daran, dass diese Frau anders ist als andere Frauen, anders ist als andere deutsche Mitbürger mit Bildung und Verstand.

1954 in Hamburg geboren siedelte die Enkelin des polnischen Polizisten Ludwig Kazmierczak schon bald mit ihren Eltern, einem evangelischen Theologen und Pfarrer und einer Lehrerin in die DDR über. Seit 1957 weilte die junge Kanzlerin aufgrund der seelsorgerischen Arbeit des Vaters in Templin, wo Angela M. ihre Kindheit verbrachte.

Es war, wie sich jeder moderne Bundesbürger gut vorstellen kann, die Kindheit einer weitgehend sozial isolierten Außenseiterin. Da die Regierung der DDR den Einfluss der Kirche rigoros unterdrückte, ein im Grunde höchst moderner und sinnvoller Ansatz, blieb Herlind Kasner, die Kanzlerin-Mutter, als Ehefrau eines Predigers arbeitslos. Daher sah Klein-Merkel weder einen Kindergarten noch einen Hort von innen. Denn Herlind K. blieb als Hausfrau nichts anderes übrig, als ihr Kind selbst im Alltag zu begleiten.

Gut können wir uns nun vorstellen, dass das eigentümliche Mädchen sich in seiner Abgeschiedenheit frenetisch dem Blockflötenspiel religiöser Melodeien widmete, während Gleichaltrige Sandburgen bauten, einander verprügelten oder die Jungs umwarben und sich dadurch soziale Kompetenz aneigneten. Immerhin kamen zunächst der Bruder Marcus und Jahre später die Schwester Irene hinzu, um der heranwachsenden Kanzlerin Gesellschaft zu leisten.

1961 begann die Schulzeit an der Polytechnischen Oberschule in Templin. Hier wird die minderjährige Kanzlerin als unauffällige Mitläuferin beschrieben, die sich jedoch durch artige Strebsamkeit von ihren Altersgenossinnen abhob. Denn die Ernst-Thälmann-Pionierin und FDJ’lerin glänzte mit  sehr guten Zensuren, vor allem in Mathematik und Russisch. Die von einer Jungkanzlerin eigentlich zu erwartende Revolte gegen die DDR als Unrechtssystem blieb jedoch aus. Als einziger subversiver Akt kann gelten, dass Angela Dorothea der Jugendweihe fernblieb und stattdessen konfirmiert wurde. Ansonsten blieb es dabei, den Alltag der DDR stur und ohne Ecken und Kanten einfach auszusitzen, eine Eigenschaft, die die greise Kanzlerin auch heute noch bestens beherrscht. Denn A. Dorothea wollte studieren. Und das war in der DDR nur bei politischer Unbedenklichkeit möglich, eine Eigenschaft übrigens, über die die gealterte Kanzlerin heute nicht mehr verfügt.

1989 schließlich wurde die als Physikerin promovierte Dorothea, die nach kurzer Ehe mit einem Physik-Kommilitonen nun nicht mehr Kasner, sondern Merkel hieß, durch den Stasi-Mitarbeiter Wolfgang Schnur als Politikerin entdeckt. Eine durch die DDR-Staatssicherheit eingeleitete späte Rache an der Bundesrepublik. Denn die Karriere der Kanzlerin, deren Modegeschmack in jungen Jahren von verbrecherischer Geschmacklosigkeit zeugte, verlief von nun an wie im Bilderbuch. So nahm der Wahnsinn bis heute seinen Lauf.

Doch der fromme Blockflöte spielende Weihnachtsengel mit polnischen Wurzeln, der optische Akzente immerhin mit fiesen Augenringen und hängenden Mundwinkeln setzt, erfreut sich heute in der Bevölkerung zunehmender Unbeliebtheit. Da hilft auch die bizarre Geste der Kanzlerinnen-Raute als immer wiederkehrendes Symbol absoluter Hoffnungslosigkeit nicht weiter. Die kinderlose Politikerin, die für konservative Familienwerte steht, führt Deutschland an den Rand des Abgrundes. Und daran sind nun wirklich keineswegs hilfesuchende Asylbewerber schuld.

Deutschland braucht einen souveränen und sozial-engagierten Politiker an der Spitze, keine frömmelnde Pfarrerstochter, die kaum drei Sätze fehlerfrei aufsagen kann, wenn sie kein Skript in Händen hält.

Copyrights Stefan F. Wirth 2016