Warum Flüchtlinge keine Gefahr für die Sicherheit eines Landes sind

von wirthstef

Millionen Flüchtlinge sind nach Deutschland gekommen, um hier Schutz vor Verfolgung im eigenen Land zu suchen. Ein modernes Land, das sich der Menschlichkeit verpflichtet, kann nicht anders als Menschen in Not zu unterstützen. Es gibt da kein Wenn und Aber!

Wenn ich auch an der Merkel-Regierung kaum ein gutes Haar entdecken kann, so hat sie in Form der großzügigen Aufnahme in Not geratener Menschen das getan, was im 21. Jahrhundert eine Selbstverständlichkeit sein muss.

Eine Willkommensbereitschaft mit dem Argument in Frage zu stellen, dass neben Bedürftigen auch Attentäter und so genannte Gefährder ins Land eingereist seien, ist inakzeptabel.

Schon vor Beginn der großen Migrationswelle quollen Berliner Bezirke über vor türkischen, arabischen, russischen und südamerikanischen Einwanderern, die keine Asylanträge gestellt haben. Eine Person ausländischen Hintergrundes mit deutscher Staatsbürgerschaft, aber auch eine solche mit Jahrhunderte langer Verwurzelung in Deutschland kann problemlos durch Heirat Neu-Deutsche aus anderen Herkunftsländern ins Land „importieren“, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wird. Für potentielle Straftäter ist dies eine von mehreren Möglichkeiten, nach Deutschland einzuwandern, auf diese Weise dann ganz unter Umgehung des erniedrigenden deutschen Asylverfahrens.

Täter, die nach Deutschland wollen, finden somit verschiedene Wege, ihr Ziel zu erreichen. Sie sind nicht darauf angewiesen, sich wochenlang unter erheblicher Gefährdung des eigenen Lebens abenteuerlichen Flüchtlingswanderungen anzuschließen.

Daher ist jede pauschale Gleichsetzung nordafrikanischer Flüchtlinge mit Terror-Tätern und Vergewaltigern nichts anderes als ein Zeichen von Inhumanität, Fremdenverachtung und schamloser Dummheit.

Es wird behauptet, auch in der vergangenen Silvesternacht habe es Ströme von Nordafrikanern gegeben, die mit unbekanntem Ziel und nicht nachvollziehbarer Motivation bei den öffentlichen Silvesterfeierlichkeiten aufgetaucht seien.

Ich besuchte die Feierlichkeiten am Berliner Brandenburger Tor, die größte Menschenansammlung der Weltmetropole. Wo sind denn nun all die abertausende deutschen Zeugen, die genauso wie ich beobachtet haben, was das wahre Ansinnen dieser Flüchtlingsgruppen gewesen ist? Ist denn diese Erkenntnis zu banal, um sie öffentlich kundzutun? Sie kamen, um feierlich das Silvester-Ereignis zu begehen, so wie jeder andere auch. Ich habe das mit eigenen Augen gesehen.

Im dem Bereich, den ich überblicken konnte, und der war groß, ist nur ein Mann dadurch aufgefallen, betrunkener Weise Frauen zu belästigen. Er war ein US-Amerikaner, und die betroffenen Frauen konnten sich seiner selbstbewusst und erfolgreich erwehren.

Schlagzeilen macht derzeit die Agenda des neuen Präsidenten der USA, Donald Trump, gegen grundsätzlich alle muslimischen Immigranten des Landes. Bedarf das wirklich einer Diskussion? Trump richtet seine Agenden gegen alle Menschlichkeit, offenbar davon ausgehend, dass nur dies geeignet sei, um Amerika wieder groß werden zu lassen. Making America great again. Unter dieser neuen Größe leidet sein eigenes Volk, Homosexuelle, Indianer, Muslime, mexikanische Arbeiter, Künstler und Intellektuelle.

 

Copyrights Stefan F. Wirth, Januar 2017

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