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Kategorie: rechtsradikal

Die neue Salonfähigkeit geschickt frisierter Neonazis, die ihre eigene Sprache nicht beherrschen

Eine wohl dosierte Portion aus Fremdenhass, rechtem Patriotismus, naiver Weltanschauung, gepaart mit einer fröhlichen Neigung zu populistischen Verschwörungstheorien und nationalsozialistischer Rhetorik, wird vorwiegend in ländlichen Regionen unseres schönen Landes zunehmend zu einem Menü intellektueller Verblödung, das man nicht mehr aus Scham verbergen muss.

 

 

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Ein demaskierter reptiloider Unruhestifter, der es auf die deutsche Rechtschaffenheit abgesehen hat, Urheberrecht des Fotos: Stefan F. Wirth

 

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Blick in die dunklen Abgründe unserer Erdenscheibe, Urheberrecht Foto: Stefan F. Wirth

 

 

Keine Macht den Reptiloiden, die absichtlich Sachen in unser Land rein holen, die wir nicht kennen und auch nicht mögen

 

 

Da werden absichtlich Schwerverbrecher und Vergewaltiger nach Deutschland importiert, sagen wir „rein gelassen“, um das Idyll aus deutscher Rechtschaffenheit und Nächstenliebe ein für alle mal zu zersetzen. Nur eine versiffte linke Weichbirne käme auf den Gedanken, zu fragen, welche geheimen Mächte all diese Fäden führen und vor allem warum. Nein, mit primitiver Hinterfragung und versiffter Antifa-Rhetorik braucht man einem braunen Schrumpfhirn von heute wahrlich nicht zu nahe zu treten. Schließlich weiß doch jeder, dass es die außerirdischen Reptiloide sind, die versteckt in jenem dunklen Höhlenlabyrinth zwischen der oberen und der unteren Erdenscheibe hausen, die aus blanker extraterrestrischer Bösartigkeit heraus das naturgegeben reine und friedfertige Idyll deutscher Bräsigkeit mit einer ungeheuerlichen Katastrophe überziehen, nämlich der Veränderung von Dingen, die doch seit jeher gleich geblieben waren. Also zumindest seit jenen Zeiten, in denen der Besitzer des jüngst versteigerten schwarzen Faltzylinders noch das Sagen hatte.

 

Links-rot-grün versiffte Zero-Hirne

 

 

Das ist doch alles glasklar und bedarf keiner weiteren konstruktiven Nachfrage stinkender links-roter Zero-Hirne. So kryptisch wie die Hieroglyphen-gleichen Muster der bedrohlichen Chemtrails am Himmel, mit denen uns die fiesen Reptilien-Aliens ihre vernichtenden Absichten unter Beweis stellen, erscheint dem aufgeweckten deutschen Neu-Nazi allerdings leider zunehmend das Wirrwarr der eigenen Sprache, die dem aufrechten Alemannen mit ihren Regeln der Orthographie, der Grammatik und der Zeichensetzung geradezu den letzten Funken Verstand rauben kann. Zum Glück ein sehr geringer Diebstahl, der gut zu verschmerzen ist, solange man noch stolz und mit erhobener Brust laut genug ausrufen kann: Tod den Reptiloiden, die immer mehr Sachen rein holen, die wir nicht kennen und auch nicht verstehen! Wir haben das perfide Spiel durchschaut, das uns weismachen will, dass Ausländer mit andren Hautfarben gleichwertige Menschen seien und es auf unserer schönen Erdenscheibe ein durch menschliche Emmissionen veränderliches Klima oder gar einen Treibhauseffekt gäbe (Dreibhausefegd, Traubhaußeffekht, Draibhaussäphegght??? Egal!).

 

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Untrüglicher Nachweis ihrer Existenz: brauner Reptiloiden-Kot auf einem Stein, Urheberrecht Foto: Stefan F. Wirth

 

German written article against right-winged ideologies.

 

Copyrights Stefan F. Wirth, Berlin November 2019

 

Die AfD und Deutschlands Bildungsarmut, eine wahrlich ungute Paarung

Die AfD ist aus meiner Sicht eine Strafe für Deutschland. Doch Strafe wofür? Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sind plötzlich wieder salonfähig. Mussten  sich die politisch Motivierten ganz rechts außen vor einigen Jahren mit ihrem oft menschenverachtenden Gedankengut noch verstecken, so können sie heute ganz offiziell und seriös gekleidet als Politiker auftreten. Nationalistische Irrlehren und völkisches Blabla, wie konnte das nur Einzug in ein modernes Europa finden? Als Jugendlicher hätte ich so etwas nicht einmal zu träumen gewagt. Ich glaubte allen Ernstes, in einem der modernsten und tolerantesten Länder der Welt zu leben. Doch nun ist alles anders geworden, und ich frage mich: Was ist die Ursache?

Die Regierungspolitik im Zusammenhang mit den Migrantenströmen wird häufig als Quelle des AfD-Übels benannt. Ich kann das nicht glauben und gehe sogar so weit zu behaupten, dass wir die AfD eventuell auch dann heute im Bundestag vertreten hätten, wenn kein einziger Flüchtling je seinen Fuß nach Deutschland gesetzt hätte. Die Flüchtlingskrise ist ein internationales Problem, die Erfolge der AfD jedoch halte ich für ein vorwiegend innenpolitisches Desaster. Zugrunde liegt aus meiner Sicht ein Versagen der Regierung auf einer ganz anderen Ebene, als immer behauptet wird. Eine Kombination aus zerrüttetem und inkompetentem Bildungssystem und einer zunehmenden Verarmung der Bevölkerung mündet in Wut und Verzweiflung. Hilflosigkeit und Unwissen einhergehend mit immer weiter eingeschränkten Fähigkeiten komplexer Gedankenführung öffnen extremistischen Scheinpolitikern alle Pforten.

Rechts will uns immer weiß machen, die Migranten, insbesondere die sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge, lägen uns wie Parasiten auf der Tasche, brächten Gewalt und Unfrieden in unser Land. Gern wird bei all der diffamierenden Hetze jedoch verschwiegen, dass es auch Migranten gibt, die mehrere Sprachen fließend sprechen und in ihrem Land ein Studium absolviert oder zumindest begonnen haben. Mit all dem haben sie heutzutage doch vielen Deutschen gegenüber etwas voraus. Die Wahrheit ist nämlich, dass Deutschland Kräfte aus dem Ausland benötigt, da es den Einheimischen zunehmend an Kompetenzen mangelt, und zwar ganz konkret brauchen wir auch einige derer, die entweder in Deutschland Asyl beantragt haben oder aber hierher gekommen sind, eine Duldung ohne Asylverfahren erwirkten und einen Arbeitsplatz oder einen Ausbildungsplatz ergattern konnten.

Was nur wären die Parolen der AfD heute, wenn es keine Migrantenströme gegeben hätte? Eigentlich auch völlig egal, denn um die Inhalte geht es ja nicht wirklich. Einfach gestrickt müssen sie sein, die Parolen, etwa von der Sorte Forderungen, die manch einem ansonsten geistig durchaus regen Menschen im Vollsuff aus der Rübe purzeln können. Aus meiner Sicht gilt ganz allgemein: Mehr Bildung in Deutschland bedeutet weniger AfD!

Von Verwandten in höheren AfD-Positionen distanziere ich mich ausdrücklich.

Berlin, Juli 2018

Copyrights Stefan F. Wirth

Distanz zu Schlagenden Burschenschaften – Distance to German Dueling FranternitiesSaarbrücker Zeitung,

Stefan F. Wirth möchte seine ausdrückliche Distanz zu schlagenden Burschenschaften zum Ausdruck bringen. Er ist der Ansicht, dass sie zumeist längst nicht mehr den demokratischen und modernen sozio-ethischen Idealen nahestehen, die sie im Zeitraum der historisch zugrunde liegenden Urburschenschaft, nämlich im Jahre 1815, vertraten.

Moderne schlagende Verbindungen pflegen häufig antisemitisches, homophobes, ausländerfeindliches sowie europafeindliches Gedankengut. Dies entnimmt S. Wirth seiner Literatur- und Presserecherche über öffentliche, rechtsradikale Äußerungen verschiedener Burschaften, aber auch seinen lebenslangen Erfahrungen mit Burschenschaftlern im entfernteren privaten Umfeld.

Gemäß den Schilderungen der Frankfurter Rundschau und der Saarbrücker Zeitung aus dem Jahre 2011 hat zum Beispiel die schlagende Verbindung „Ghibellinia zu Prag “ in Saarbrücken in einem internen „Protokoll des Generalkonvents“ den Drang nach folgenden Aktivitäten geäußert: Man wünsche sich eine „Aktivenfahrt nach Namibia zur Negerjagd“ sowie „zwei wöchentliche Pogrome“. Nachträgliche Entschuldigungsversuche durch die genannte Burschenschaft erscheinen dem Artikel der Saarbrücker Zeitung zufolge als schwer glaubwürdig.

Stefan F. Wirth ist es daher äußerst wichtig, seine große Distanz zu  Mitgliedern dieser Saarbrücker Burschenschaft, der entfernte Verwandte angehören, zu betonen. Insbesondere mit den Aktivitäten und dem aus seiner Sicht fragwürdigen Gedankengut des C. W. hat S. Wirth nichts zu schaffen. C. W., der gemäß dem Artikel „Reaktionen auf unser Flugblatt ‚In mörderischer Tradition‘ “ vom 1. Juni 2011 (auf der Webseite der Antifa Saar – Projekt AK publiziert) „mit hochrotem Kopf“ auf Flugblätter verteilende Antifaschisten zustürmte, versuchte, ihnen ihre Flugblätter zu entreißen, dann sogar „einige Personen“ „schubste“ und sie hernach anschrie, kämpft offenbar für eine Sache, die S. Wirth vollständig fremd ist. Kontakte zu diesem Teil seiner Verwandtschaft lehnt S. Wirth daher ausdrücklich ab.

Das Hamburger Abendblatt verweist 2013 auf generell rechtsextremistische Strömungen innerhalb der Burschenschaften. Demnach ist dem Dachverband der Verbindungen in Deutschland, der „Deutschen Burschenschaft (DB)“, ein Antragschreiben einer Burschenschaft vorgelegt worden, in dem die Forderung laut wird, allgemeingültige Richtlinien zur Überprüfung der Aufnahmekriterien von Studenten in die dem Dachverband unterstellten Verbindungen einzuführen. Die Forderung wird von Kritikern wohl nicht zu Unrecht als „Ariernachweis“ interpretiert. Eine angemesse und wirklich glaubhafte Distanzierung von derlei Bestrebungen rechter Burschenschaften läßt der DB dem Artikel zufolge weiterhin vermissen, auch wenn der Verband, gezwungen durch die mediale Aufmerksamkeit, Mäßigung zugesagt hat.

English:

Stefan F. Wirth would like to point out his distance to German dueling fraternities. He thinks that they are often not close to democratic and socio-ethical ideas any more, which they had in their past, nearly 200 years ago, when the „Urburschenschaft“ (Original student fraternity) was founded.

Modern German dueling fraternities seem mostly to be close to anti-Semitic, homophobic, xenophobic and anti-European ideas. Wirth characterizes these fraternities that way due to his literature-research and due to lifelong experiences with members of German dueling fraternities in more distant private surroundings. Wirth especially criticizes public expressions of radical-right ideas of some dueling fraternities.

Such fraternities cultivate from Wirth’s point of view anti-constitutional and inhuman ideas, which Wirth denies stoutly.

Wirth does not want to exclude the possibility that some few dueling German fraternities behave different than described in the first sections of this article.

© aller Textpassagen Stefan F. Wirth. Alle Rechte der Textpassagen vorbehalten, insbesondere das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung sowie Übersetzung. Kein Teil dieser Seite darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung von Stefan F. Wirth reproduziert werden oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.